1. Warum Mindset‑Coaching bei neurodiversen Menschen oft scheitert
„Du musst nur anders denken.“ Diesen Satz haben viele neurodiverse Menschen mehr gehört, als ihnen lieb ist. Ob ADHS, Autismus oder Hochsensibilität – wenn das Hirn schlicht anders verdrahtet ist, greift dieser Rat ins Leere. Und manchmal sogar ins Gegenteil: Er macht Schuldgefühle, wo eigentlich biochemische Unterstützung gefragt wäre.
Die Coaching-Szene liebt das Thema „Mindset“. Klar, es klingt super: Mit der richtigen Einstellung kannst du alles schaffen. Nur… was, wenn dein Gehirn gerade schlicht nicht genug Serotonin produziert? Wenn deine Nerven durch einen Omega-3-Mangel regelrecht auf dem Trockenen sitzen? Dann bringt dir das beste „positive Denken“ – nichts.
Besonders bei neurodiversen Menschen wirken klassische Mindset-Strategien wie Meditation, Journaling oder Mantra-Arbeit oft nur kurzfristig oder gar nicht. Das Problem: Die Basis fehlt. Und diese Basis ist eben nicht mental – sondern biochemisch.
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2. Gedanken sind kein Ersatz für Magnesium. die Limits des Mindsets
Natürlich ist es hilfreich, toxische Glaubenssätze zu hinterfragen oder sich mit eigenen Denkmustern auseinanderzusetzen. Aber: Gedanken verändern keine Zellen. Kein einziger Gedanke bringt Magnesium in deine Mitochondrien, kein Mantra erhöht deinen Vitamin-D-Spiegel.
Mindset ohne Mikronährstoffe ist wie ein Porsche ohne Sprit. Die Hülle ist da, aber du kommst nicht vom Fleck. Dein Gehirn ist ein Hochleistungsorgan, und das läuft eben nicht auf „Good Vibes“, sondern auf Neurotransmittern, Hormonen und Mineralien.
Magnesium reguliert z. B. über 300 enzymatische Prozesse, darunter viele, die für dein Nervensystem zuständig sind. Fehlt es, wirst du reizbar, müde, ängstlich. Da bringt auch das zehnte Coaching-Gespräch nicht viel, dein Körper ist schlicht im Defizitmodus.
Und genau da liegt das Problem: Viele Menschen versuchen, mentale Probleme mental zu lösen. Dabei wäre der logischere erste Schritt ein Blick in den Blutwert-Spiegel.
3. Der chemische Reality‑Check: Neurotransmitter & Mikronährstoffe
3.1 Omega‑3‑Index & Omega‑6/3‑Verhältnis – Die Grundlage jeder Zellkommunikation
Der Omega‑3‑Index ist das biochemische Fundament – quasi das WLAN-Signal deiner Zellkommunikation. Er zeigt, wie aufnahmefähig und flexibel deine Zellmembranen sind. Und genau diese Membranen steuern, welche Nährstoffe überhaupt in deine Zellen reinkommen.
🔍 Vergleich gefällig?
Stell dir dein Gehirn als Hightech-Büro vor, bei dem die Tür ist zugeschweißt ist. Genau das passiert bei schlechtem Omega-3-Index: Nährstoffe, Hormone, Botenstoffe kommen nicht rein.
➡ Zielwert: 8–12 %
➡ Mein Tipp als Asperger-Autistin: ab 12% merkst du tatsächlich einen Quantensprung
Ein schlechtes Omega‑6/3-Verhältnis (>10:1) verschärft die Situation: Es fördert Entzündungen, stört die Neurotransmitter-Kommunikation und lässt das Nervensystem ständig auf Alarm laufen.
3.2 Fettsäurenprofil
Dein kompletter Fettsäurenstatus zeigt, wie „geschmeidig“ deine Zellmembranen sind, oder ob sie eher wie Altöl durch deinen Körper fließen. Hier zeigt sich auch, ob Entzündungen, oxidativer Stress oder chronische Dysbalancen im Spiel sind.
3.3 Vitamin D3 & K2
Vitamin D ist ein Hormon, das mehr als 1.000 Gene beeinflusst. Es reguliert Stimmung, Immunfunktion und Zellgesundheit. Zusammen mit K2 entsteht ein unschlagbares Team, denn K2 bringt das Calcium dahin, wo es gebraucht wird.
🎯 Optimaler Zielwert: 30–90 ng/ml
📽️ Mehr dazu im Video: Warum D3 immer K2 braucht*
3.4 Magnesium, Zink & Kupfer
Magnesium: reguliert Stress, Schlaf, Fokus – oft unterschätzt, meist zu niedrig
Zink: beeinflusst Neurotransmitter & Immunantwort
Kupfer: im Übermaß neurotoxisch – Verhältnis zu Zink entscheidend
3.5 Jod & Selen
Essenziell für Schilddrüse, Energie und antioxidativen Schutz – Mängel sind verbreitet und schwer zu spüren, bis sie Probleme machen.
3.6 Vitamin C & B-Vitamine
Beteiligt an Neurotransmitter-Synthese, antioxidativem Schutz und Zellenergie – Mängel wirken wie innere Bremse für Stimmung, Konzentration und Motivation.
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Erfahre im persönlichen Gespräch, wie ich als Asperger Autistin meine Werte im optimalen Bereich halte was ganz persönlich für dich unterstützend sein kann. Um dich vorab besser kennenzulernen, habe ich dem kostenfreien Gespräch einen Fragenbogen vorgeschaltet.
4. Blutwerte statt Bücher: Der einfachste Reality‑Check
4.1 Startpunkt: Omega‑3‑Index, Omega‑6/3‑Verhältnis & Fettsäurenprofil
Diese Werte sind der Startpunkt. Ohne durchlässige Zellmembranen nützt dir kein anderes Supplement der Welt.
➡ Teste zuerst diese drei Werte!*
4.2 Vitamin D3 & K2 – Der zweite Gamechanger
Vitamin D3 regelt über 1.000 Prozesse, und nur gemeinsam mit K2 entfaltet es seine volle Wirkung.
📽️ Video ansehen: Warum D3 immer K2 braucht*
4.3 Die zweite Runde: Mineralstoffe & Vitamine
Sobald Omega-3 und D3/K2 stabilisiert sind, kannst du gezielt auf die zweite Reihe schauen:
Magnesium, Zink, Kupfer
Jod, Selen
Vitamin C, B6, B12, Folsäure
✅ Viele dieser Werte verbessern sich automatisch, wenn die Grundversorgung steht
5. Vom Labor ins Leben: Was du mit deinen Werten wirklich anfangen kannst
Jetzt hast du sie, deine Werte. Und jetzt? Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Aber nicht im Kopf, sondern im Alltag. Denn wenn du weißt, dass dein Omega‑3‑Index bei 4,2 % liegt, dein Vitamin D kaum messbar ist und deine Zellmembranen mehr Ölwechsel als Coaching brauchen – dann hast du endlich etwas, womit du arbeiten kannst.
Hier geht’s nicht um „Selbstoptimierung“, sondern um die Wiederherstellung deiner Grundfunktionen. Du gibst deinem Gehirn die Baustoffe, die es braucht, um wieder normal funktionieren zu können. Fokus, Energie, Emotionen – all das ist Biochemie. Und erst wenn diese stimmt, macht es überhaupt Sinn, sich mit Mentaltraining, Coaching oder Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen.
Wichtig: Fang nicht an, auf Verdacht zu supplementieren. Teste, ergänze gezielt, und gib deinem Körper Zeit. Viele spüren erste Verbesserungen nach 2–4 Wochen, echte Veränderungen setzen oft nach 4-5 Monaten ein. Und dann: nachtesten, nachjustieren, dranbleiben.
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Entdecke, wie Omega-3, Vitamin D3 und K2 das neurodiverse Nervensystem unterstützen können.
6. Fazit: Denk nicht – mess!
Du bist nicht „undiszipliniert“, du hast keine „negativen Glaubenssätze“ und du brauchst auch keinen „Motivationskurs“.
Du brauchst Omega‑3, D3, K2 – und einen Körper, der wieder funktioniert.
Gedanken entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie entstehen in einem biochemischen System. Wenn dein System gestört ist, ist dein Denken es auch. Punkt.
Also:
Statt weiter zu grübeln – miss deine Werte.
Statt dich selbst zu hinterfragen – versorg deine Zellen.
Statt dich für deine Erschöpfung zu schämen – erkenne, was wirklich fehlt.
7. Dein nächster Schritt: Klarheit schaffen, statt weiter im Kreis zu denken
Wenn du wirklich wissen willst, was deinem Körper fehlt, dann gibt’s zwei einfache Wege:
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Mach es wie beim Reifendruck: nicht raten, sondern messen, auffüllen, weiterfahren.
Du brauchst keine neue Perspektive, du brauchst Nährstoffe.
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